Bereits seit November 2011 kann man das neuste FSX-Addon “St.Gallen-Altenrhein X” von Flylogic als Box erwerben. Doch ab sofort ist die Szenerie auch als Download erhältlich. Bei mailsoft ,Aerosoft und SimMarket steht die Download-Version (252 MB) für 25,95 € bereit.
Die Programmierer von Flylogic haben schon einige erstklassige Szenerien für die Schweiz erstellt. Noch immer gehört “Switzerland Pro” zu den besten Addons für den FS9/FSX. Für den FS-Alpenflieger sind Flylogic-Szenerien natürlich einfach ein Muss.
Auf dem Gebiet der Szenerie-Entwicklung für den FSX tut sich seit Monaten das australische Unternehmen ORBX-Simulation-Systems besonders hervor. Die Entwickler um John Venema haben sich zum Ziel gesetzt, die Realitätsnähe des FSX deutlich zu steigern. Das gelingt von Produkt zu Produkt immer besser.
Der Flughafen Zürich-Kloten (LSZH) scheint bei den Addon-Entwicklern besonders beliebt zu sein, denn es gibt seit dieser Woche gleich drei verschiedene Szenerien des größten schweizer Airports für den FSX.
Meine besondere Vorliebe für das “Jungfraugebiet” im Berner Oberland ist den regelmäßigen Besuchern sicherlich bekannt. Bei jedem Flug begeistern mich die majestätischen Gipfel auf ein Neues. Nur wenige Kilometer von Jungfrau, Eiger und Mönch liegt das 2970 Meter hohe Schilthorn. Wegen der spektakulären Aussicht bis zum Montblanc und zum Schwarzwald baute man hier ein Drehrestaurant, das jedes Jahr tausende Besucher anzieht. Berühmt wurde das Restaurant “Piz Gloria” durch den James Bond Film “Im Geheimdienst seiner Majestät”.
Bereits im Dezember 2010 hat der schweizer Avionikfan Hans-Ruedi Maibach die Szenerie “Piz Gloria” als Weihnachtsgeschenk für die Flusiszene zum kostenlosen Download bereitgestellt (AVSIM ). Seine Umsetzung war aber leider nur für den FS9 geeignet.
Aber inzwischen hat “Maibach-Design” fleißig an weiteren Anpassungen gearbeitet.
Die Schweiz wird im FSX immer schöner. Neben der Basis “Switzerland Professional” und den zahlreichen Airports von Flylogicsoftware gibt es auch beachtenswerte Freeware-Projekte. Jetzt habe ich den schweizer Regionalflughafen Lugano (LSZA) von Joe Garcia installiert und angeschaut.
Lugano ist die größte Stadt des Tessin und liegt am Nordufer des “Lago Di Lugano”. Der geschützt zwischen steilen Alpenhängen liegende See ist ein beliebtes Urlaubsziel. Leicht erreichbar ist das Gebiet u.a. durch den Flughafen Lugano, den Joe Garcia für den FSX gestaltet hat.
Wir Freunde der Alpenfliegerei schätzen schon seit Jahren die FS-Addons von “Flylogic” für die Schweiz. Mit dem neusten Produkt “Bern-Belp X” hat Michu Röthlisberger wieder ein Meisterstück abgeliefert. Mir erscheint das “Belpmoos”, wie die Berner den Flugplatz nennen, sogar als die bisher beste Szenerie von Flylogic.
Wenn man den Flugsimulator mit den Flylogic-Addons erweitert, bietet die Schweiz ein Fluggebiet in bisher nicht gekannter Realitätsnähe. Hier ist echter Sichtflug nach Karten und Landschaftspunkten möglich. Als Basis dient das Paket “Switzerland Professional X” mit detailliertem Mesh (1,2 m/px) und zahlreichen, am richtigen Ort plazierten 3D-Objekten (über 700). Im Laufe der Zeit kamen einige Airports und Kleinflugplätze hinzu, die vollständig an Swiss Pro angepasst wurden, so dass die Schweiz wie aus “einem Guss” erscheint. Nachdem mich Jeffry Stähli mit Sion X (Artikel 20.11.09) bereits begeistert hat, legt Michu mit “Bern-Belp X” die Latte nun noch ein Stückchen höher.
Obwohl der Winter kalendarisch gerade erst angebrochen ist, hat er Europa schon mehrere Wochen fest im Griff. Viele Mitmenschen, besonders die Autofahrer haben schon mehr als genug vom Schnee und Eis. Aber Andere freuen sich über die „kalte Jahreszeit“. Nicht nur Kindern, Skifahrern oder Rodlern bietet der Winter ganz besonderen Spaß. Auch in der Luftfahrt gibt es eine wenn auch sehr kleine Gruppe von Piloten, die sogar den Winter zum Fliegen bevorzugen, die Gletscherflieger.
Vor ein paar Wochen habe ich noch über den Gletscherflieger Hans Fuchs berichtet. Wer den Bericht noch nicht kennt, findet dort ein sehr beeindruckendes Video zur Einstimmung in die Gletscherfliegerei. Heute will ich es endlich selber versuchen, eine Gletscherlandung.
Jetzt gibt es ein sehr verlockendes Angebot, die Alpen im FSX zu verbessern. Nachdem ich meine Fluggebiete Deutschland (Germany VFR), Österreich (Austria Pro) und die Schweiz (Switzerland Professional) bereits mit den entsprechenden VFR-Szenerien erweitert habe, lockt jetzt eine Erweiterung nach Westen.
Die französische Scennery-Schmiede France-VFR hat jetzt das entsprechende Paket veröffentlicht: “FranceVFR Flight Alpes FullPack“. ca. 18000 qkm der französischen Alpen wurden wie gewohnt mit fotorealistischen Texturen, Mesh und Autogen ausgestaltet. Alle Airports des Gebietes wurden überarbeitet und angepasst, so dass insgesamt eine deutliche Verbesserung gegenüber der FSX-Standard-Scennery erreicht werden konnte.
Das Paket kostet zwischen 54,- und 65,- € je nach Liferant. (z.B.: simmarket oder Pilotshop) Wenn ich mir die Zahl der VFR-Pakete für ganz Frankreich betrachte und die Preise aufsummiere, wird mir leicht schwindelig. So richtig blicke ich auf der Website VFR-France nicht durch. Da verzichte ich lieber und warte auf die neue Version Austria Pro.
Seit einigen Monaten findet ein richtiger Wettlauf um die realistischste FSX-Scennery statt. Mit Addons wie Switzerland Professional, France VFR und den Orbx-Produkten wurde der FSX zu einem echten Sichtflug-Simulator. So realistisch konnte noch kein Flugsimulator die Sicht der Umwelt nachbilden.
Vor Kurzem fand ich aber ein italienisches Projekt, das schier unglaubliches verspricht. Unter dem Namen SIRX 2009 entsteht eine Sichtflugszenerie für Italien und die angrenzenden Teile Österreichs, der Schweiz und Sloweniens. Auf der Basis eines Mesh von 1 Meter! Genauigkeit (teilweise sogar 0,5 Meter) wird eine atemberaubende Realitätsnähe möglich.
Viele PC-Piloten kennen schon länger das Projekt “openVFR” von Markus Freyt und Peter Buschhorn. Das Projekt soll virtuellen VFR-Piloten eine realitätsnahe Navigation nach Sicht mit dem FSX ermöglichen. Dazu verwendet man aber keine Satellitenbilder sondern Daten aus dem kostenfrei verfügbaren OpenStreetMap-Projekt. Wie der gewählte Namen “openVFR” bekundet, folgten die Entwickler zuerst dem “open Source-Konzept” und stellen ihre Ergebnisse kostenlos bereit. Das Projekt wurde schnell ein grosser Erfolg.